
So kann eine Reiseapotheke teure Arztbesuche im Urlaub verhindern
Ein Arztbesuch im Ausland kann schnell mehrere hundert oder sogar tausende Euro kosten. Mit einer gut ausgestatteten Reiseapotheke lässt sich im Ernstfall viel Geld sparen.
04.06.2026
Die Urlaubskosten steigen vielerorts ohnehin schon an. Umso ärgerlicher wird es, wenn während der Reise gesundheitliche Probleme dazukommen. Besonders in beliebten Urlaubsländern können Behandlungen deutlich teurer sein als in Deutschland. Nach Angaben des ADAC müssen viele Reisende Arztkosten zunächst selbst bezahlen und später bei ihrer Versicherung einreichen.
Arztbesuche im Ausland können teuer werden
Eine aktuelle Umfrage der ADAC SE unter mehr als 2.000 Reisenden zeigt, dass mehr als jeder Dritte im Urlaub bereits medizinische Hilfe in Anspruch nehmen musste. Zwei Drittel der Betroffenen zahlten die Rechnung vor Ort zunächst aus eigener Tasche.
Mit einer Reiseapotheke für viele Fälle gewappnet
Dabei lassen sich kleinere Beschwerden oft selbst behandeln. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke kostet je nach Umfang zwischen 30 und 60 Euro und kann bei Erkältungen, Magen-Darm-Beschwerden oder kleineren Verletzungen schnelle Hilfe bieten.
Zu den wichtigsten Bestandteilen gehören:
Schmerz- und Fiebermittel
Medikamente gegen Magen-Darm-Probleme
Pflaster und Verbandsmaterial
Desinfektionsmittel
Fieberthermometer
Insektenschutzmittel
Salben gegen Juckreiz und Insektenstiche
Mittel gegen Reiseübelkeit

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Regelmäßig benötigte Medikamente nicht vergessen
Wer dauerhaft Medikamente einnimmt, sollte ausreichend Vorrat mitnehmen. Empfohlen wird, etwa 50 Prozent mehr einzupacken als für die eigentliche Reisedauer benötigt wird. Die Medikamente sollten möglichst im Handgepäck und in der Originalverpackung transportiert werden. Auch wichtige Dokumente wie ärztliche Bescheinigungen oder beispielsweise ein Diabetikerausweis sollten auf Reisen dabei sein.
Besonders häufig: Magen-Darm-Probleme im Urlaub
Gerade Verdauungsbeschwerden gehören zu den häufigsten Gesundheitsproblemen auf Reisen. Laut ADAC haben rund 70 Prozent der Reisenden entsprechende Mittel dabei. Denn selbst vermeintlich harmlose Beschwerden können teuer werden, wenn dafür ein Arzt oder eine Klinik im Ausland aufgesucht werden muss.
Was im Notfall hilft
Wer im Urlaub medizinische Hilfe benötigt, sollte vorab prüfen, welche Leistungen die eigene Auslandskrankenversicherung übernimmt. Viele Versicherungen bieten inzwischen auch telemedizinische Beratungen an, bei denen Reisende per Video oder Telefon mit Ärzten sprechen können. Experten empfehlen außerdem, wichtige Notfallnummern bereits vor Reisebeginn im Smartphone zu speichern. So lässt sich im Ernstfall schnell Hilfe organisieren.
(Quelle: ADAC)
